Stimmen zu Mama Melba

Stimmen zu MAMA MELBA

Liebe Christine,

Du bescherst uns mit Deiner Geschichte einen außergewöhnlichen, tiefgründigen, lehrreichen Lesegenuß, der seinesgleichen sucht.

Ich fühle mich wie eine Zeitreisende – mittendrin statt nur dabei, sehe dank Deines bildhaften Schreibstils alles und jeden vor meinem geistigen Auge – und komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Die Idee mit den Rezepten ist außergewöhnlich und auch die Art, wie sie geschrieben sind.

Mir laufen so die Tränen…

Von Beginn an fühle ich mich direkt mittendrin in dieser tollen Erzählung.

Was ein schönes Buch! Melba ist eine ganz besondere Person, so ein positiver Mensch!

Mir gefällt es sehr, wie durch die Worte im Buch diese drückende, schwere Hitze der Südstaaten transportiert werden

Es geht um Amerika, aber zugleich geht es auch um die ärmlichen Verhältnisse, aus denen die Protagonistin stammt. Es geht um Gewalt und Klassenunterschiede.

„Melba ist verzaubert“ und ich bin es auch, da Melba so wundervoll erzählt. Der Schreibstil ist hier einfach toll, alles liest sich leicht und flüssig. Ich habe direkt das Gefühl dabei zu sein und mag Melba schon jetzt total gerne.

Der Schreibstil ist der Wahnsinn, ich fühle mich fast, als würde ich einem Hörspiel zu hören.

Ja, die Sprache des Buches ist außergewöhnlich und verleiht der Geschichte eine sehr persönliche Note.

Es ist alles so realistisch beschrieben, daß es mir sehr schwer fällt, Abstand zu wahren.

Ich höre ihm gerne zu wenn er mit Melba spricht. Das hat manchmal was philosophisches.

Die Geschichte nimmt Fahrt auf und lässt mich immer tiefer hineinsinken (wie Kirschen in einen Cobbler – komme drauf, weil ich gerade einen Blechkuchen mit frischen Kirschen im Rohr habe).

Dieser Leseabschnitt hatte es in sich, und ich bin noch immer überwältigt von meinen Gefühlen. Die Wut, die Melba am Ende von Kapitel M empfindet – ich teile sie mit ihr.

Right ist right and wrong is wrong, and a body ain’t got no business doing wrong when he ain’t ignorant and knows better.

Es ist definitiv ein Buch, dass unter die Haut geht.

Das Lesen dieser Geschichte kostet mich sehr viel Kraft. Ich bin am Boden zerstört.

Obwohl die Geschehnisse teils sehr anschaulich, traurig und ausdrucksvoll beschrieben werden, bleibt immer noch Platz für eigene Gedanken und die muss man sich zu diesen Kapiteln sehr viel machen.

BILDGEWALTIG!

Gänsehaut!

Der zweite Akt wird sehr passend mit einem Zitat des amerikanischen Nationaldichters Walt Whitman eingeleitet. Im Studium musste ich Whitman lesen und habe mich erst langsam an ihn gewöhnt, aber seine Gedanken, dass alle Menschen Teil eines großen Ganzen sind, sind vollkommen zu bejahen und passen wunderbar in den Kontext dieses Romans. Auch Kwasi bezieht sich auf diesen wichtigen Dichter und so bekommt der Roman noch eine zusätzliche, intertextuelle literarische Qualität.

Christine Conner beschert uns mit diesem (Tatsachen)Roman eine durch und durch emotionale, herzzerreißende Geschichte, die ihresgleichen sucht und wahrscheinlich nicht finden wird. Es ist eine außergewöhnliche, tiefgründige, lehrreiche Lektüre.

Sehr feinsinnig, teilweise poetisch und philosophisch thematisiert sie seelische und körperliche Narben, den Wunsch nach Liebe, Sicherheit, Bildung, Freiheit und Macht.

„Diese Südstaatler. Ihre Küche – genau wie ihre Sprache – ein einziges Kauderwelsch.“ Die zahlreichen liebevollen Details – das Alphabet, das uns durch die Geschichte führt, ist ein einfaches aber besonderes Merkmal, das mir in dieser Form noch nicht begegnet ist, die Schilderungen der örtlichen Gegebenheiten und der so unterschiedlichen Personen mit Ecken und Kanten, unperfekten (Aus)Sprachen und individuellen Rezepten – erschaffen eine ganz persönliche Note und Atmosphäre, die mich in ihren Bann zieht.

Ich fühle mich wie eine Zeitreisende – mittendrin statt nur dabei, sehe dank des bildhaften Schreibstils alles und jeden vor meinem geistigen Auge – und komme aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Solch ein intensives Leseerlebnis ist eine ganz besondere Erfahrung.

Ein Schwarzwaldmädel namens Melba Koch entwickelt sich in Amerika zu Mama Melba. Sie erlebt viel – zu viel für ein Leben. Es hätte für zwei gereicht. Als Ich-Erzählerin läßt sie uns an ihrem bewegten Leben teilhaben.

Die Küche ist für sie der glücklichste Ort auf der Welt – jede Küche, weil in diesem Raum bei ihrer Arbeit nur das Jetzt und das Hier zählt, alles andere war entweder Schnee von gestern oder Zukunftsmusik. Hier fühlt sie sich frei.

Die Küche steht allen offen und ist die Seele des Hauses. Dort finden sich Seelenverwandte ein und Seelenfutter wird großzügig geteilt.

„Die Küche ist streng und verlangt Genauigkeit. Aber am Ende verzeiht sie einem doch alles.“

Daraus lernt sie für das Leben, daß Versuch klug macht und jedem Anfang ein Zauber innewohnt.

Essen ist ihr roter Faden durch ihr Leben und damit durch ihre Geschichte, dem wir von A-Y folgen und in dessen Verlauf sie nachstehende Rezepte mit uns teilt.

Sie hat Mut zur Lücke, kostet das Leben von A-Z aus und bleibt stets neugierig/ wißbegierig. Ihr robustes Gehabe dient ihr als Schutzschild für ihre zarte Seele.

Ich bewundere ihre ganze Art, ihre Beobachtungs- und Auffassungsgabe, ihr Einfühlungs- und Anpassungsvermögen, sowie ihre bedingungslose Hilfsbereitschaft. Melba ist eine starke Persönlichkeit, die mit offenen Augen und Ohren und ohne Vorbehalte durch die Welt und auf andere zu geht und eigene Rückschlüsse zieht. Sie ist ihrer Zeit weit voraus und ich hoffe, sie wird viele Menschen in unserer aktuellen Zeit inspirieren, es ihr gleich zu tun. Ich habe sie mit ihrer offenen, herzlichen, mitfühlenden Art direkt ins Herz geschlossen.

Für mich hat die Geschichte ein offenes, lebensbejahendes Ende, das Lust auf eine Fortsetzung macht.